Liebes Publikum!
Wir danken allen, die ihre Träume aufgeschrieben haben! Hier einige Auszüge, Impressionen & Stimmen…
“Von dieser…”
“..von einem aktiveren Kampf für die Annäherung der Realität an radikalen Idealismus: einer Welt mit mutigerer Musik, mit kritischerem Publikum.”
“…von einer Welt mit Offenherzigkeit, gemeinsamen Erproben von Neuem, mit viel Lachen, blühender Landschaft, alten Bäumen, dem Recht auf Romantik und freies Wort, mit viel Musik, wenig Lärm, ohne Gewalt, weniger Hierachie, verantwortlichem Tun und Achtseimkeit füreinander.”
“I’m dreaming of a world where I’m with you! I’m dreaming of a world where someone wants to share dreams, live dreams, boundless, unlimited.”
“Der Traum von Flug & freiem Fall”
“Eine wahre Intelligenz & Hingabe zum Leben - d.h. Aus der gegenseitigen Achtung und dem Zusammenspiel des Herzens und der Intellekts”
“… einer Welt, die Neugierde ohne Behinderung zulässt.”
“Ich träume von einer Welt ohne Amtsweg.”
“…einer Kunst ohne Beiwerk, ohne Konstrukt,einem Leben aus der Mitte, einem Ausdruck des Jetzt”
“.. von Leben. Das Leben ist ein Traum. Ich lebe den Traum.”
“Ich träume von einer Welt, in der Tanzen, Singen und Musizieren den größten Wert im Leben haben, wo viele Menschen das gern miteinander tun, sich daran erfreuen, einander anregen und glücklich machen.”
Mit ihrer Musik lassen Marwan Abado, Gerold Amann, Michael Amann, Florian Bramböck, Christof Dienz, Klaus Karlbauer, Ernst Molden, Pia Palme, Julia Purgina und Johannes Maria Staud (als DJ)ihre Träume, Phantasien, musikalischen Visionen zum Thema des Abends klingende Gestalt annehmen.
Traum: Der Begriff ist vieldeutig. Das ist der Film, der – meist unbewusst und kaum steuerbar – nächtens in unserem Kopf abläuft. Das ist auch die Chiffre für den erstrebten Zustand, für die Vision, ja, für Sehnsucht schlechthin. Und das ist die Bezeichnung für die als unwirklich, „wie im Traum“ erlebte Realität. Allen Bedeutungen gemeinsam ist, dass sie auf eine andere Welt verweisen, die wir in unseren Gedanken und Phantasien betreten, eine Welt, die zumeist nicht den Gesetzen von Zeit, Raum und Logik gehorcht. Eine Welt, die wir mitunter auch selbst erschaffen können. Im Traum sind wir manchmal groß und mächtig, biegen wir doch die so genannte Wirklichkeit nach unseren Idealen zurecht. Dann wieder sind wir Getriebene, Ausgelieferte, Spielball der eigenen, unbewussten Gehirnströme. Träume sind immer an das Moment des Erwachens gekoppelt, das Befreiung wie Desillusionierung bedeuten kann. Träume sind wichtig: Um sich der Realität bewusst zu werden – und an ihre Veränderbarkeit zu glauben.
Kurator & Moderation: Andreas Felber (Ö1, Musikjournalist)
Idee: Frank Stahmer (Projektleiter, Österreichischer Komponistenbund)
Bei der „Composers’ Lounge“ kommen österreichische Musikschaffende aus allen Stilrichtungen zwischen zeitgenössischer komponierter oder improvisierter Musik, Jazz, Pop und Folk zu Wort und verraten uns ihre klingend manifest gewordenen Gedanken zu jenem Sujet und eröffnen so individuelle, persönliche Zugänge zu aktueller Musik, abseits elitärer Spezialistenaura.
„Wann hast Du erkannt, dass es Liebe ist?“ sowie „… und Du? Wo bist Du zuhause?“ wurde im Zuge der ersten beiden „Composers’ Lounge“-Auflagen 2008 im Porgy & Bess gefragt. Die klingenden Antworten kamen u. a. von Sabina Hank, Martin Lubenov, Fritz Pauer , den Strottern, Bernhard Fleischmann, Bernhard Lang und Olga Neuwirth.
Diese dritte „Composers’ Lounge“ wird u.a. für das Feldkirch-Festival konzipiert, wo sie am 20. Juni ihre Premiere erlebt. Drei Tage später ist sie in modifizierter Form in Wien zu erleben. Das Publikum ist erneut eingeladen, in sich selbst hinein zu horchen. Die Frage „Von welcher Welt träumst Du?“ sollte dazu angetan sein, in jedem von uns eigene, persönliche Echos auszulösen. (Andreas Felber, der Kurator)
Die „Composers’ Lounge“ geht auf eine Idee von Frank Stahmer (ÖKB) zurück. Musikjournalist Andreas Felber (Der Standard, Ö1) zeichnet als Kurator verantwortlich.
Termin der nächsten Composers’ Lounge No. 2 unbedingt vormerken: 27. November 2008, 20.30 Uhr, Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien
Zeitgenössische Musikschaffende aus verschiedensten Genre-Richtungen machen sich in entschleunigter Lounge-Atmosphäre Gedanken zu einem Thema, das in jedem Menschen eine Saite zum Schwingen bringt. Die Frage nach dem individuellen „Zuhause“ berührt Themen wie Identität, Roots, aber auch mögliche zukünftige Lebensdestinationen. Fragen, die in einer Zeit, in der die Menschheit – reisend, suchend, flüchtend – so mobil wie nie zuvor ist, jede und jeden betreffen. Wobei die wahren Reisen bekanntlich in uns stattfinden. Und jenes „Zuhause“ - wie immer man den Begriff für sich auslegt - viel mehr sein kann als ein Ort.
Mit Musik von:
Bernhard Fleischmann, Richard Graf, Agnes Heginger, Bernhard Lang, Periklis Liakakis, Nelly LiPuma, Martin Lubenov, Dana Cristina Probst
DJ-Set: Olga Neuwirth
Konzeption & Moderation: Andreas Felber
Idee: Frank Stahmer
Eine Veranstaltung des Österreichischen Komponistenbundes in Kooperation mit dem Porgy & Bess.
Eintritt: 10.- € / 5 .- € für MemberCard-BesitzerInnen und WenigverdienerInnen / freier Eintritt für Mitglieder des ÖKB. Keine Sitzplatzreservierung möglich.
Die Composers Lounge, die neue Veranstaltungsreihe des Österreichischen Komponistenbunds, geht nach der erfolgreichen Feuertaufe (u. a. mit Noël Akchoté, Sabina Hank, Dieter Kaufmann, Fritz Pauer, Gunter Schneider/Barbara Romen, Die Strottern) am 27. November 2008 in ihre zweite Runde…
In der Zwischenzeit gibt es hier einige Impressionen der ersten Composers Lounge:
Gernot Wolfgang - Duo for Flute & Bassoon no. 1
Barbara Romen & Gunter Schneider - Sait an Sait
Die Strottern - Cinema Paradiso, u.a.
Fritz Pauer - Liza do Mar/A Scar
Wolfgang Seierl - Weisst Du, ob es noch weit ist? (Piano: Manon-Liu Winter)